Carmen Diaz

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„ARTletics“ und „SportART“ – Begegnungen von Sport und Kunst im DSOM


Gleich zwei außergewöhnliche Ausstellungen stehen zu Beginn des Jahres 2017 auf dem Programm des Deutschen Sport & Olympia Museums (DSOM) in Köln. Mit „ARTletics“ und „SportART“ präsentieren zwei Persönlichkeiten Exponate ihres künstlerischen Schaffens, deren Lebens- und Berufsweg eng mit dem Sport verbunden ist.

„ARTletics“ | Jens Enneper | 13. Januar – 12. Februar 2017

Der Künstler Jens Enneper lebt mit seiner Familie in Köln, wo er auch als Arzt arbeitet. Er wurde 1968 in Bendorf am Rhein geboren, ist in Wuppertal aufgewachsen und hat später in Bochum, Düsseldorf und in der Schweiz studiert.

Bewegung begeistert Jens Enneper: als Sportler für die körperliche Fitness, als Arzt auf der Ebene der menschlichen Anatomie und als Künstler in Form von Motiven, die ihre eigene Dynamik entwicklen.

Für ARTletics spielt Jens Enneper mit dem Kontrast zwischen stiller Kunst und dynamischer Bewegung. Er richtet sich mit dieser Gegensätzlichkeit auch an die Ausdauer und Energie des Betrachters. So bewegen Form und Farbe den Blick und das sportliche Treiben wird nahezu sichtbar: Der ruhende Fußball auf grünem Rasen - und schon bald den dribbelden Stürmer vor Augen? Der schwarze Puck auf kaltem Eis - und sofort die kratzenden Schlittschuhgeräusche im Ohr? ARTletics ist eine Entdeckungsreise der besonders sportlichen ART.


„SportART“ | Helga Neuber | 15. Januar – 19. Februar 2017

In den fünfziger und sechziger Jahren war Helga Neuber, geb. Schmidt, eine herausragende Schwimmerin. Die 27fache Deutsche Meisterin schwamm bei drei Olympischen Spielen für Deutschland, 1956 in Melbourne nur knapp an einer Medaille vorbei.

Schon während ihrer aktiven Karriere begann sie, auch ihre zweite Leidenschaft zu pflegen. Sie studierte Kunst und widmete sich fortan vielfältigen Themen, Techniken und Materialien. Für ihre Arbeiten erhielt sie Preise und Auszeichnungen.

Ein zentraler Bezugspunkt ihrer Kunst ist das Wasser, zum Beispiel das Wechselspiel von Ebbe und Flut als Sinnbild für das Gleichgewicht einer ambivalenten Natur, aber auch Bewegung und Begegnung und deren sportive Konnotationen wie Energie, Fleiß, Leidenschaft, Fantasie oder Spielwitz, die ihr facettenreiches Werk als "SportART" kennzeichnen.

Unter eben diesem Titel präsentieren wir eine Auswahl von Helga Neubers künstlerischen Arbeiten, erinnern aber zugleich mit Hilfe ausgewählter Dokumente und Objekte an eine großartige sportliche Laufbahn mit olympischen Höhepunkten.