Carmen Diaz

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Frau Carmen Diaz

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Dummheit oder Hass: Antisemitismus im Sport


Sport – die schönste Nebensache der Welt? Ja sicher, könnte man sagen, wenn es nicht bedauernswerte, teils höchst bedenkliche Begleiterscheinungen gäbe. Zum Beispiel rassistische, namentlich auch antisemitische Auswüchse am Rande sportlicher Veranstaltungen.

Im Schnitt vier entsprechende Vorfälle pro Monat zählt Alon Meyer allein bei Veranstaltungen des jüdischen Sportverbandes Makkabi. Der Verbandspräsident berichtet von Beschimpfungen und Beleidigungen. Solche Vorfälle seien nicht ungewöhnlich, konstatiert Meyer, und zeigen, dass Antisemitismus eine politische und gesellschaftliche Herausforderung in Deutschland darstellt, der sich auch der Sport zu stellen hat. Wir fragen nach Ursachen und Gegenmitteln.

Es diskutieren u.a.:

Alon Meyer
Präsident von Makkabi Deutschland, Vorsitzender der TuS Makkabi Frankfurt

Volker Beck
Ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages, 1994–2017 (2013–2017 Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe)

Prof. Manfred Lämmer
Sporthistoriker und ehem. Israel-Beauftragter der Deutschen Sporthochschule Köln

Pierre Klapp
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Moderation: 
Wolfgang Meyer, WDR 5 & Willi Reiter, Verein EL-DE-Haus e.V.

Mittwoch, 26. September 2018, 19 Uhr
Deutsches Sport & Olympia Museum

Veranstalter: Deutsches Sport und Olympia Museum und
Verein EL-DE-Haus e.V. – Förderverein des NS-DOK in
Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln